Tour Fly & Drive Frühling /Herbst
01/03/2011
Sardinien Süd-Südost-Südwestküste
1. Tag: Ankunft am Flughafen Cagliari/Elmas. Abholung des Mietautos und zum Hotel Califfo. Check-In und Mittagessen. Am Nachmittag kurze Besichtigung der Stadt und Aperitif am „Bastione di Saint Remy“ (einer der wichtigsten Wehrtürme Cagliaris im Stadtteil „Castello“ – Schloss liegend). Am Bastione befinden sich zwei ausgesprochen nette Bars mit Tischen auf der „Terrasse“ mit wundervollem Blick über die Stadt. Wir empfehlen einen Spaziergang auf den alten Festungsmauern um sich dann langsam Richtung Hafen zu begeben. Im Stadtteil „La Marina“ befinden sich unzählige Restaurants mit lokaler oder internationaler Küche. Wir empfehlen natürlich verschiedene Fischgerichte, vor allem aber die „fregola con arselle“, eine typisch sardische Pasta in Form kleiner Kügelchen mit frischen Muscheln.
2 und 3. Tag: Frühstück und Besichtigung des Stadtteils „Castello“ mit seinen engen Gassen und Vierteln aus dem Mittelalter, umgeben von Mauern und Wachtürmen. Besuchen Sie das Archäologische Museum in Piazza Arsenale n° 1. Die Ausstellungsstücke stammen fast gänzlich aus Ausgrabungen auf Sardischem Territorium und reichen von der Pre-Nuraghen-Kultur bis zur Byzantinischen Zeit. Die bekanntesten Monumente, die bei einer Besichtigung nicht ausgelassen werden dürfen, sind: Die Kathedrale, die Pisanischen Türme und der Bastione di Saint Remy. Weitere interessante Monumente sind: die Türme „San Pancrazio“ und „Dell’Elefante“, die ehemalige Kaserne „San Carlo“, der „Palazzo Reale“, die Bischofsresidenz, die Universität, usw. In der selben Gegend befinden sich ebenfalls das Amphitheater aus dem 2. Jdt, die Basilika „San Saturnino“ die ältest bekannte Kirche Sardiniens, gegründet im 5° Jdt.Besichtigen Sie doch auch die Stadtteile „Stampace“, „Marina“ und „Villanova“. Der erste wurde von Bürgern und Händlern bewohnt, der zweite von Fischern und Seeleuten und der dritte von Bauern und Hirten. Die Nekropolis von „Tuvixeddu“ ist die größte, noch bestehende Nekropolis im Mittelmeerrau aus phönizisch-punischer Zeit. Sie erstreckt sich über den gesamten, gleichnamigen Hügel im Inneren der Stadt, genauer zwischen Viale Sant’Avendrace und Via Is Maglias. Auch im Frühjahr empfiehlt sich einen Abstecher zum Poetto-Strand (in Sardisch: Su Poettu), welcher sich ueber circa 8 Km vom „Teufelssattel – Sella del Diavolo“ bis Quartu Sant’Elena erstreckt.
4. Tag: Frühstück und Abfahrt Richtung „Barumini“ zur Besichtigung des berühmtesten Nuraghen-Komplexes Sardiniens. „Su Nuraxi“ liegt westlich des Ortes auf 238 m Seehöhe. Es handelt sich um eine „Nuraghen-Stadt“, die zwischen XIII. Und VI Jhd. V.C. entstand. Der Komplex besteht aus einem zentralen, 3-stoeckigen Turm (18,60 m) (1100-1050 V.C.) und einer Wehrmauer mit 4 Wachtürmen. Außerhalb der Mauern befanden sich circa 50 Hütten. Die Fahrt geht weiter in Richtung „Villanovaforru“ zur Besichtigung des Archäologischen Museums. Man empfiehlt im Restaurant „I Lecci“ zu Mittag zu essen. Rückfahrt über „Sanluri“ und Besichtigung der Burg und des Museums. Die alten Gemäuer befinden sich Zentrum des Ortes und wurden zwischen dem XII and XIV Jdt errichtet. Das Gebäude beherbergt das Museum „Duca D’Aosta“ Ankunft im Hotel Califfo – Abendessen
5. Tag: Frühstück und Abfahrt Richtung Hotel Sant’Angelo (www.santangelohotel.it) Über die Panoramastrasse SS 125 erreicht man das Hotel Sant’Angelo. In unserem Restaurant werden Sie mit einer Vielzahl an Sardischen Spezialitäten verwöhnt. Wir empfehlen eine kleine Tour entlang des Baches „Rio Olliastu“: zu Fuß, mit dem Mountainbike oder auch im Off-Roader. Am Nachmittag (je nach Jahreszeit) besteht die Möglichkeit einen Sardische Schafstall zu besichtigen und zu sehen, wie der typisch Sardische Schafskäse hergestellt wird. Abendessen und Übernachtung im Hotel Sant’Angelo.
6. Tag: Frühstück und Abfahrt zur Trekking-Tour in Richtung „Via dell’Argento“ (Silberstrasse). Nach einer circa 1stündigen Fahrt im unseren Off-Roadern erreicht man den Ausgangspunkt der Tour. Zu Fuß legt man gute 11 km zurück. Die Wanderung führt entlang des Baches „Rio Ollastu“ mit seinen einzigartigen Wasserfällen und kleinen Seen. Dieser Weg wurde früher von den Bergwerksarbeitern benutzt. Der Ausflug ist für Jedermann geeignet und die lokalen Bergführer passen die Wanderung den Bedürfnissen der Gäste an. Das Mittagessen wird im Freien serviert. Man grillt vor Ort Sardische Fleischspezialitäten. Abendessen und Übernachtung im Hotel Sant’Angelo.
7. Tag: Frühstück und Abfahrt Richtung „Nora“ zur Besichtigung der „versunkenen Stadt“. Nora ist eine antike Scherden-Stadt (Scherden ist ab dem Neuen Reich die neuägyptische Bezeichnung für Völker, die teils Ägypten angriffen, teils als Hilfstruppen belegt sind) und liegt bei Pula, an der meridionalen Küste Sardiniens, westlich von Cagliari. Fahrt Richtung „Teulada“ und weiter bis „Sant’Antioco“ und „Calasetta“. Ankunft im Hotel „Stelle del Sud“ und Mittagessen. Genießen Sie den freien Nachmittag wie Ihnen beliebt. Wir empfehlen einen Spaziergang entlang der Küste. Begrüßungsumtrunk, Abendessen und Übernachtung im Hotel Stella del Sud.
8. Tag: Frühstück und Abfahrt in Richtung „Isola di San Pietro“ (Überfahrt 25 min.). San Pietro ist vulkanischen Ursprungs. Die 34 km[1] lange Küste ist meist sehr felsig. Lediglich im Norden und Osten gibt es Sandstrände mit natürlichen Grotten. Die Gegend um Carloforte ist sehr flach und verfügt über einige Sandstrände. An der Nordwestküste gibt es zwei kleine Inseln, Isola dei Ratti und Isola Piana. Auf der Isola Piana gibt es große Tonnare für den Thunfischfang, außerdem ist das Eiland ein beliebter Ausflugspunkt für Touristen. Das innere des Eilands ist von Hügeln geprägt, die höchsten Punkte sind der Bricco Guardia dei Mori (211 m) und der Bricco Tortoriso (208 m). Auf der Insel gibt es keine Flüsse und lediglich ein paar Sümpfe. San Pietro war schon in der Antike besiedelt. Die Phönizier gaben ihr den Namen Enosim, die Griechen tauften sie auf Hieracon Nesos und die Römer auf Accipitrum Insula. Überreste antiker Zivilisation lassen sich heute noch überall finden. Der Legende nach besuchte 46 n.Chr. Simon Petrus das Eiland. Von diesem Besuch her soll der heutig Namen stammen.1738 nahmen ein Teil der Tabarchini, aus dem damals tunesischen Tabarca unter der Führung von Agostino Tagliafico, das Angebot von König Carlo Emanuele III. von Savoyen an die Insel erneut zu besiedeln. Heute spricht die Bevölkerung der Insel noch immer den Genueser Dialekt, ebenso wie die Bewohner des nördlichen gelegenen Städtchens Calasetta auf der Nachbarinsel Sant’Antioco Abendessen und Übernachtung im Hotel Stella del Sud.
9. Tag: Frühstück und Besichtigung der Grotte „Is Zuddas“, nahe „Santadi“ im Inneren des „Monte Meana“. Die Grotte wurde 1971 entdeckt und gilt als älteste der Welt. Rückfahrt Richtung „Villaperuccio“. Besichtigung der „Necropoli di Montessu“ (5000 v.C.) mit verschiedenen Gräbern „Domus de Janas“, was soviel bedeutet wie: „Haus der Feen oder Hexen“. Die Gräber sind durch unterirdische Gänge miteinander verbunden. Abendessen und Übernachtung im Hotel Stella del Sud.
10 .Tag: Frühstück und Abfahrt Richtung „Nebida“ und „Masua“ mit Ausblick auf den „Pan di Zucchero“ und „Porto Flavia“.
11 .Tag: Heimreise.
Hierbei handelt es sich um eine kurze Tour durch Sardinien. Sardinien ist nicht nur Sonne und Meer sondern bietet eine Vielzahl and Möglichkeiten auch außerhalb der Sommersaison.
Wir haben versucht, die Geschichte mit der Natur und die Küste mit dem Landesinneren zu verbinden. Diese Tour ermöglicht dem Touristen, diese wunderschöne Insel zu „verstehen“ und zu begreifen.
Für diese Tour benötigen Sie ein Auto, da die öffentlichen Verkehrsmittel nicht besonders gut verbunden sind und diese Art von Urlaub nicht möglich machen. Wir raten Ihnen zu einer guten Landkarte oder einem Navi- Gerät. .
Jeder kann die Tour nach seinem Geschmack gestalten und gegebenenfalls einige Tappen auslassen, aber wir empfehlen die gesamte Tour.
Für Fragen und Anregungen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.
